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„Latibul“ ist ein englischer Begriff aus dem 17.Jahrhundert und bezeichnet in etwa einen geheimen Rückzugsort, ein Kleinod für Kreativität und voller Geheimnisse. Unter diesem Begriff agieren das Theaterpädagogische Zentrum im belgischen Viertel und das Zirkuspädagogische Zentrum in Riehl gemeinsam. Über die vielfältigen Angebote rund um den Zirkus haben wir vor einem Monat berichtet. Heute gehen wir ins Detail und stellen ein besonderes Projekt vor. Am offenen Familientag an Pfingsten hat Jutta Hölscher auf dem Zirkusgelände Eva Adorjan getroffen. Sie hat die Figur des „Mogli“ aus dem Dschungelbuch von Rudyard Kipling für den Zirkus umgeschrieben und auf die Bühne gebracht.
Zahlreiche Kölner Parks verdanken ihr Aussehen dem Gartenarchitekten und Gartenbaudirektor Fritz Encke. Seine Spuren finden sich am Stadion, im Zoo, im Rheinpark, Beethovenpark und ganz besonders in Raderthal. Dort wurde der von ihm entworfene Volkspark vor ein paar Jahren nach ihm Fritz-Encke-Volkspark benannt. Unser Reporter Hartmut Leyendecker hat sich von Uli Kievernagel durch seinen Lieblingspark führen lassen.
Eine ganze Woche lang „Raum geben“: zuhören, begleiten, schützen und stärken – unter diesem Zeichen steht die diesjährige Woche der Diakonie vom 12. bis 21. Juni. Sie zeigt an vielen Orten im Stadtgebiet Kölns und in der Region Rhein-Erft und Rhein-Berg, für welche schwierigen Lebenssituationen es durchaus passgenaue Hilfsangebote gibt.
Manchmal hilft ein Perspektivwechsel, altbekannte Texte ganz neu zu entdecken und für die eigene Lebenssituation anschlussfähig zu machen. Im Juni bietet die Ev. Kirchengemeinde Ehrenfeld drei Abende unter dem Motto „PRIDE Stories – Die Bibel queer gelesen“ an. Priska Mielke hat mit Organisatorin Tabea Dross darüber gesprochen.
In Erftstadt-Liblar feiert eine evangelische Kirche ihren 100. Geburtstag: Die Friedenskirche am Schlunkweg ist am 20. Juni 1926 eingeweiht worden und die Gemeinde begeht im Juni eine ganze Festwoche. Sammy Wintersohl hat Pfarrerin Andrea Döhrer getroffen.
Das neue Spaziertreff-Format „Walk-and-Talk durch Höhenhaus“ der Ev. Gem. Höhenhaus möchte Gemeinschaft und Austausch im Veedel fördern. Christina Löw hat die beiden Initiatorinnen Heike Deichsel und Gabriele Dein getroffen.
Er ist manchmal ein Künstler, manchmal ein Schauspieler, und er bewegt sich in seiner viel zu großen und bunten Kleidung mit dem einzigen Ziel, die Leute zum Lachen zu bringen: der Clown. Es ist nie zu spät um ein Clown zu werden, dank der vielen Clownschulen in Deutschland. Besonders für Kinderkrankenhäuser werden gerne Clowns gesucht und hier in Köln ausgebildet.
Inna Maaßen stammt aus Charkiw in der Ostukraine, kam vor 26 Jahren nach Hürth und hat dort eine neue Heimat gefunden. Ihr Herzensprojekt ist die Initiative „Rasom“, die sich für Geflüchtete aus der Ukraine einsetzt. Jutta Hölscher hat mir ihr über das Projekt gesprochen.
Neue Menschen in einem ungezwungenen Rahmen kennenlernen und Gemeinschaft stiften – das möchte das neue Format „Walk-and-Talk durch Höhenhaus“ ermöglichen. Christina Löw hat für uns Heike Deichsel und Gabriele Dein, die beiden Initiatorinnen, getroffen.
Louise Stomps (1900 – 1988) bekam in der deutschen Museumslandschaft lange nicht die Aufmerksamkeit, die ihr gebührt hätte. Dabei besaß sie jene Fähigkeit, die einen guten Bildhauer oder eine gute Bildhauerin ausmacht: Sie sah da die Motive für ihre Skulpturen, wo andere nur ein Stück Holz, einen Baumstamm oder einen Granitblock sehen würden. Außerdem war die alleinerziehende Mutter eine politisch hellwache und empathische Künstlerin. Das Käthe Kollwitz Museum am Neumarkt stellt die Werke seiner Dauerausstellung nun Skulpturen und Grafiken von Louise Stomps gegenüber. Priska Mielke hat mit Kuratorin Lynn Busch darüber gesprochen, was diesen „Dialog“ zweier Künstlerinnen so produktiv macht.