Köln schreibt

Schreiben ist etwas, das - auf den zweiten Blick - sehr viel komplexer ist als es scheint. Schreiben als Tätigkeit verbinden wir mit Autor/innen, Journalist/innen, Manager/innen, etc. Doch ist es viel mehr als das und wird von viel mehr Menschen als entscheidener Bestandteil der Tätigkeit ausgeübt als man denkt. So schreibt z.B. fast jeder in seinem Arbeitsleben Tag für Tag E-Mails, Whats-App-Nachrichten, twittert, postet und was es sonst noch so alles gibt. Und wie schreibt z.B. ein Pfarrer seine Sonntagspredigt? Kann man das Schreiben in Schreibwerkstätten lernen? Können Kinder schon gute Geschichten schreiben? Wie schreiben blinde Menschen und wie erlernen sie das Schreiben? Wie schreibt man ein Buch und was machen Autor/innen, wenn sie mal gerade nicht schreiben? Was versteckt sich hinter dem neuen Trend des Handlettering? Werden heute noch Briefe mit der Hand geschrieben? Die Studioeck-Reporter/innen machen sich in diesem Jahr auf die Suche nach schreibenden Menschen und stellen sie Ihnen Monat für Monat in einem Radiobeitrag und später als Podcast vor.

Was hat Mozarts Kleine Nachtmusik mit Jerry Cotton gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts, doch eine Antwort findet sich in einem idyllischen Ortsteil von Bergisch Gladbach, 50 Meter hinter der Stadtgrenze von Köln. Dort wohnt der Autor Oliver Buslau. Seine meist regional verorteten Bücher sind sehr vielseitig, immer mit etwas Musik gewürzt und er selbst bezeichnet sich als Planer, jemand, der immer erst eine Struktur schafft, bevor er loslegt. Für unsere Jahresreihe „Köln schreibt“ hat er Studioeck-Reporterin Anne Siebertz Einblicke in seine Schreibkunst gewährt.

Sendedatum: 25.11.2021

In der Reihe Köln schreibt geht es heute um Christina Loew aus Köln. Als Übersetzerin von Romanen und Novellen aus dem Englischen ins Deutsche, Lektorin, Korrektorin, Schreibcoach, Kunstvermittlerin und freie Journalistin im Radio, online und Print beschäftigt sie sich von allen Seiten mit dem geschriebenen und gesprochenen Wort. Als Wissenschaftlerin arbeitet sie an ihrem Dissertationsprojekt und schreibt kunsthistorische Artikel. Als Autorin verfasst sie eigene Romane, Novellen und Kurzgeschichten und veröffentlicht sie im Eigenverlag. Ein Portrait von Birgit Niclas.

Sendedatum: 04.11.2021

In unserer Reihe „Köln schreibt“ erfahrt ihr heute, wie eine spezielle Art von Texten entsteht: Die Predigt. Auch sie wird in der Regel vorher aufgeschrieben. Hartmut Leyendecker wollte es wissen und hat seine Gemeindepfarrerin gefragt, wie sie mit der wöchentlichen Herausforderung umgeht.

Sendedatum: 09.09.2021

In der Reihe „Köln schreibt“ stellt Martina Schönhals den Kölner Schriftsteller Michael Krupp vor. Er leitet mehrere Schreibwerkstätten an Schulen und in Senioreneinrichtungen, unter anderem auch im SeniorenNetzwerk Braunsfeld.

Sendedatum: 19.08.2021

Was wäre eigentlich, wenn es mehr Leben im All gäbe? Wenn vielleicht sogar unglaublich viele Planeten mit unterschiedlichsten Lebensformen in unserem Universum existierten? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich der Kölner Astrofotograf Bernd Pröschold in seinem Buch „Außerirdische. Das große Tabu unseres Zeitalters“. Unsere Redakteurin Kirsty Lyu traf ihn zu einem Interview.

Sendedatum: 29.07.2021

Heinrich Böll haben es die Kölner zu verdanken, dass auch einer der wichtigsten russischen Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts in Köln eine Heimat fand: Lew Kopelew. Christian Klein mit einem Beitrag über einen russischen Wahlkölner, dessen Gewissen ihm in seinem Leben oft keine Wahl ließ.

Sendedatum: 08.07.2021

Köln schreibt – und die Anzahl der Schreibgruppen in Köln lässt sich sicher nicht an zwei Händen abzählen. Corona hat die Treffen in Präsenz erschwert und öffentliche Lesungen verhindert. Dennoch findet kreatives Schreiben natürlich weiter statt. Eva-Maria Marx hat für uns gleich mit drei Schreibgruppen Kontakt aufgenommen, die eigentlich gemeinsam auf einem Gartengelände der Ehrenfelder Genossenschaft ihre Texte einem Publikum vorstellen wollten. Die Lesung konnte nicht stattfinden. Wie und was die Autor*innen schreiben und was sie weiterhin motiviert, hat sie dennoch herausfinden können. 
Einer von ihnen ist Klaus Huppert. Er nimmt uns mit in den Oasenhaften Vondelpark in Amsterdam - passenderweise benannt nach Joost van den Vondel (1587–1679), einem niederländischen Dichter und Dramatiker.

Sendedatum: 17.06.2021

Vieles an unserer aktuellen Lebenswelt ist digitalisiert, dieser Tage noch mehr als vor der Pandemie. Digitale Meetings für die Arbeit, Online-Treffen mit Freunden – gefühlt lösen wir uns stellenweise nur noch zum Schlafen vom Bildschirm. Das ist auf Dauer nicht nur unglaublich eintönig, sondern auch anstrengend. Und so sehnen sich viele nach einer Abwechslung, nach etwas, was sich mit den eigenen Händen machen lässt – und bitte analog. Christina Löw hat sich für uns mit dem aktuellen Trend des Handlettering beschäftigt.

Sendedatum: 06.05.2021

Ein neues Kapitel unserer Reihe "Köln schreibt": Christian Klein blickt auf Heinrich Böll zurück, der die deutsche Literaturszene nach dem zweiten Weltkrieg stark geprägt hat.

Sendedatum: 29.04.2021

Viele Kulturinteressierte kennen Isolde Ahr als Kölner Autorin von Lyrik und Prosa aus zahlreichen Einzel-Veröffentlichungen und Anthologien in Deutschland, der Schweiz und Italien. Ihr erster Band hieß „Trau dich Frau“ und wurde vor genau 23 Jahren veröffentlicht. Inzwischen hat Isolde Ahr die 80 überschritten und das Schreiben nahezu aufgegeben, nur ab und zu gibt es noch mal eine neue Geschichte in Anthologien. Jutta Hölscher hat sie besucht.

Sendedatum: 11.03.2021