Nach dem zweiten Weltkrieg wuchs auch im katholischen Rheinland die Zahl der evangelischen Christen aus dem Osten rasant. Neue Gemeinden wurden gegründet. In Hürth entstanden die Matthäus- und die Johannesgemeinde. Doch seit rund zwei Jahrzehnten verlieren beide christlichen Kirchen immer mehr Mitglieder. Grund genug für die Leitunsgremien, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Vor zehn Jahren startete ein aktiver Prozess zur Zusammenlegung. Jutta Hölscher hat mit zwei Pfarrerinnen über ihre Erfahrungen gesprochen.