Ausst. Max-Ernst-Museum · Rasom (Ukraine-Hilfe) · EA-Engagement

Radio Erft

Die Ausstellung im Max Ernst Museum des LVR in Brühl von Marianna Simnett, einer britisch-kroatischen Künstlerin, die in Berlin und New York lebt und arbeitet, zeigt großformatige Videoinstallationen, ausgefallene Skulpturen und vielschichtige Bilder, die radikale, neue Welten zeigen. Die Ausstellung „Headless“ (kopflos) im Max Ernst Museum Brühl beleuchtet Marianna Simnetts Auseinandersetzung mit dem Surrealismus. Gäste tauchen beim Besuch in traumartige Räume ab, die zwischen Verführung und Verstörung wechseln. (Birgit Niclas hat sich die Ausstellung von Marianna Simnett angesehen.) Die Ausstellung headless von Marianna Simnett ist noch bis zum 5.7. 2026 im Max Ernst Museum des LVR in Brühl zu sehen. Weitere Informationen unter: (https://www.lvr.de/max-ernst-museum-bruehl/ )

Inna Maaßen stammt aus Charkiw in der Ostukraine, kam vor 26 Jahren nach Hürth, hat inzwischen hier eine Familie gegründet und Heimat gefunden. Basierend auf eigenen Erfahrungen ist sie inzwischen unermüdlich im Einsatz, Geflüchtete bei ihrer Eingliederung zu unterstützen. Ihr zur Seite steht dabei die evangelische Gemeinde. „Rasom“ hat sie ihr Herzensprojekt genannt. Das bedeutet auf ukrainisch „gemeinsam“. Jutta Hölscher hat Pfarrerin Christiane Birgden und Inna Maaßen in der Martin-Luther-Kind-Kirche in Hürth-Mitte getroffen.

Den Nachbarn helfen, Geflüchtete willkommen heißen, spontan bei Katastrophen mitanpacken, Schulkindern ein Frühstück anbieten oder auch Gemeinsam Kampagnen organisieren – die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren, sind schier endlos. Einige Städte im Rhein-Erftkreis vergeben einen „Heimatpreis“ der mit bis zu 5.000 Euro dotiert sein kann, um den Zusammenhalt vor Ort zu stärken.

Birgit Niclas, Jutta Hölscher, Anne Siebertz
Hartmut Leyendecker