Nachhaltigkeit und Umwelt

Der Begriff "Umwelt" ruft oft Assoziationen hervor, die uns hilflos erscheinen lassen. Doch Umwelt ist auch klein, betrifft eben nicht nur die Gletscher der Arktis, sondern auch den Park um die Ecke oder den eigenen Vorgarten, sofern es den gibt. Die große Lösung der Umweltprobleme kann nur gelingen, wenn wir auch bei den kleinen Dingen auf unsere Umwelt achten. Das kann der eigene Behälter für das Getränk unterwegs sein, der Verzicht auf eine Autofahrt, aber auch die Anlage eines Biogartens.

Als einer der ersten Stores für Kleidertausch ist die Kleiderei in Köln Ehrenfeld ein Beispiel für viele Nachgänger. Hier kann man Mitglied werden und Klamotten tauschen. Mit einem großen Sortiment an verschiedensten Stilrichtungen findet jeder das passende Teil und tut der Umwelt auch etwas Gutes. Was dahinter steckt, erklärt uns Studioeck-Reporterin Tara Cwielong.

Sendedatum: 19.08.2021

Kräuter sind eine Welt für sich. Wild wachsende Kräuter können gesund sein, antibiotische Wirkungen haben und gut schmecken. Petra Renner wollte mehr darüber wissen, hat eine Ausbildung gemacht und gibt ihr Wissen als Kräuterpädagogin auf dem Orrer Heinenhof weiter. Anne Siebertz durfte von der wilden Pracht kosten und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Sendedatum: 15.08.2021

Wer den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegt, tut etwas für die Umwelt und für die eigene Gesundheit. Mit einem gut laufenden Fahrrad macht das deutlich mehr Freude als mit einem klapprigen Drahtesel. Um den Wunsch vom Traumbike erfüllen zu können, ermöglichen immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden den Leasing-Kauf eines Jobrades, so auch das Diakonische Werk Köln und Region. Martina Schönhals hat mit den Verantwortlichen über die neue Kooperation gesprochen.

Sendedatum: 29.07.2021

Der Name Ecosign deutet es schon an: Ökologie, Nachhaltigkeit und Design gehören dort untrennbar zusammen. Rund 250 Student*innen erlernen zu den Schwerpunkten Kommunikationsdesign, Produktdesign, Fotografie und Illustration stets den Zusammenhang mit einer zukunftsfähigen und ökologischen Entwicklung, und das seit mehr als 25 Jahren und mit großer Resonanz bei namhaften Werbeagenturen. Silvio Cisamolo war dort.

Sendedatum: 08.07.2021

Wussten Sie, dass in Indonesien ein Schildkrötenei etwa fünf bis zehnmal so teuer ist wie ein Hühnerei? Und dass knapp 100 solcher Eier dem Monatslohn eines Facharbeiters entsprechen? Kein Wunder, dass dort Nesträuber unterwegs sind, was mit ein Grund ist für das Aussterben der archaischen Tiere. Wie man sie von Köln aus schützen kann, weiß Hiltrud Cordes, Geschäftsführerin der Turtle Foundation, eine international tätige Organisation, die sich für den Schutz der Schildkröten einsetzt. Anne Siebertz hat nachgefragt.

Sendedatum: 10.06.2021

Die "Initiative Buirer für Buir" aus Kerpen-Buir setzt sich seit 15 Jahren für Klima- und Umweltschutz im Rheinischen Braunkohlerevier ein. Florian Hügel hat mit deren Vorsitzendem Andreas Büttgen über den Hambacher Forst, dessen ikonenhafte Wirkung in der Klimadiskussion und die Waldbesetzung gesprochen.

Sendedatum: 13.05.2021

Köln ist Mitglied im Klimabündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder und hat sich verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2030 gegenüber 1990 zu halbieren. Genug getan? Nein, meint die Aktion Klimawende Köln und hat ein Bürgerbegehren gestartet. Hartmut Leyendecker hat sich erkundigt, was das Begehren erreichen soll.

Sendedatum: 02.05.2021

Bündnisse wie „Alle Dörfer bleiben“ und „Ende Gelände“ oder auch die Kampagne „Kohle ersetzen“ sind Beispiele dafür, dass sich in den letzten Jahren deutlich mehr Menschen für Klimagerechtigkeit, konsequenten Kohleausstieg und entsprechend raschen Strukturwandel engagieren. Die Initiative „Buirer für Buir“ hingegen setzt sich bereits seit fünfzehn Jahren für Umwelt- und Naturschutz in der Region ein. Dorthin, also nach Kerpen Buir, hat Florian Hügel von Köln aus einen Ausflug mit dem Fahrrad gemacht.

Sendedatum: 02.05.2021

Insekten gelten als Nahrungsmittel der Zukunft. Sie sind nicht nur nahrhaft, sondern produzieren auch deutlich weniger CO2 als Kühe oder Schweine. Doch bei vielen Menschen dominiert der Ekel davor, Mehlwürmer, Heuschrecken oder Maden zu verspeisen. Wie man sie dennoch davon überzeugen kann, Insekten zu essen, weiß Prof. Fabian Christandl von der Kölner Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien. Christina Löw hat mit ihm gesprochen.

Sendedatum: 18.02.2021

Angesichts riesiger Rinderherden, die Unmengen Methan in die Atmosphäre rülpsen und all der anderen Folgen der Massentierhaltung macht man sich auch in Europa zunehmend Gedanken über umweltverträgliche Fleischalternativen.
Wie wäre es zum Beispiel mit Entomophagie (Insekten als Nahrungsmitteln)?

Sendedatum: 14.02.2021